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SVB-Energiespartipps zu Kühlschränken und Kühltruhen

(vom 31.05.2013)
Nach der Neuanschaffung von energiesparenden Haushaltsgeräten müssen nicht automatisch die Stromkosten sinken. Insbesondere für neue Kühlschränke gilt es einige Dinge zu beachten, wie die Siegener Versorgungsbetriebe jetzt mitteilen. Nachfolgend die 5 wichtigsten Aspekte:

Wer sich einen neuen Stromsparkühlschrank kauft, stellt den alten oft zu Partyzwecken in den Keller. Dort wird er dann vergessen. Resultat: zwei Kühlschränke ziehen Strom, die Stromrechnung wird trotz Sparkühlschrank höher. SVB-Energieberater Steffen Kellermann: „Eine Zeitschaltuhr hilft hier übrigens kaum, denn bei still stehenden Kühlschränken sollte aus Entlüftungsgründen die Tür geöffnet bleiben. Bleibt nur: vor und nach der Party an den Kühlschrank denken."

Viele Verbraucher achten inzwischen auf das europäische Energielabel: Für Kühl- und Gefriergeräte gibt es seit 2011 die Klassen A+ bis A+++. Günstigenfalls kann man mit einem solchen Top-Kühlschrank bis zu 89 € im Jahr sparen. Kellermann: „Nach zwei bis drei Jahren kann sich die Investition schon wieder amortisiert haben."

Je größer der Kühlschrank ist, desto mehr Energie verbraucht er üblicherweise. Deswegen gilt der Richtwert: bei Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte reichen 100 bis 140 Liter Kühlschrankvolumen; für jede weitere Person: weitere 50 Liter Volumen. Wer Tiefkühlkost lagern will, muss sich zwischen Gefrierfach und separatem Gefrierteil entscheiden. Bei geringer Vorratshaltung reicht hier ein Volumen von 80-130 Liter.

Mit der Klimaklasse wird angegeben, wo das Kühl- oder Gefriergerät betrieben werden sollte. Peter Kellermann: „Schließlich gibt es im Haus sehr unterschiedliche Temperaturbereiche: vom unbeheizten Keller über den beheizten Wohnraum bis hin zu besonders warmen Stellplätzen." In Deutschland werden die Klassen SN (Subnormal, Umgebungstemperatur von + 10 bis + 32 Grad) und N (Normal; + 16 bis + 32 Grad Celsius) ausreichen. Die Klassen ST und T sind gedacht für tropische bis subtropische Umgebungen.

Wer übrigens im Keller noch die gute alte Kühltruhe hat, muss wissen: Strom kostet auch die nur zur Hälfte mit Lebensmitteln gefüllte Kühltruhe. SVB-Energieberater Steffen Kellermann: „ Den Verbrauch kann man senken, indem man den Hohlraum mit Styropor-Elementen ausfüllt: je weniger Luft in der Truhe, desto weniger Stromverbrauch."

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