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SVB beteiligen sich an „Open Water“ - Wassernetz soll smarter werden

(vom 19.02.2016)

SVB Beteiligung Open Water
v.l.n.R. Innolabor GmbH: Atanas Pavlov, Autlor GmbH: Dipl.-Ing. Marcel Lorang, SVB GmbH: Dipl.-Ing Bernd Dieter Ferger, Wisnetz GmbH: Dipl.-Ing. Hans-Joachim Schneider , SVB GmbH: Geschäftsführer Alfred Richter

Die Siegener Versorgungsbetriebe GmbH sind an dem Forschungsprojekt „OpenWater“ beteiligt. Drei Diplomingenieure von drei Firmen und unterschiedlichen Fakultäten haben sich an einen Tisch gesetzt und darüber nachgedacht, mit welchen Methoden man das Wassernetz bzw. den Betrieb des Wassernetzes intelligenter machen kann. Der Netzzustand bezüglich Menge, Druck, Temperatur, Durchfluss ja sogar Hygiene wie Trübung/Braunfärbung des Wassers  soll jederzeit verfügbar sein. Aus dieser Idee wurde dann das Forschungsvorhaben OpenWater abgeleitet.

SVB-Geschäftsführer Alfred Richter ist über die Teilnahme der SVB an dem Forschungsprojekt erfreut. Dies zeige, dass die SVB über ensprechendes Spezial-Know-how verfüge. SVB-Technik-Chef so Dipl.-Ing. Bernd Dieter Ferger ergänzt: „Mich als technischen Prokuristen der SVB macht es schon stolz, dass unser Ingenieurwissen gebündelt mit dem technischen Wissen befreundeter Unternehmen zu einem für die Branche wegweisenden Lösungsansatz entwickelt werden kann“.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer ganzheitlichen Plattform zur Auswertung und Verarbeitung von Mess- und Zustandsdaten in einem Trinkwassernetz. Es werden Verbrauchsdaten nicht nur jährlich, sondern in kurzen Intervallen bis zu Minutenwerten erfasst und übertragen.

Dabei werden diese Messwerte der Einspeisungsmenge der Versorgungszone zugeordnet. Ergeben sich signifikante Differenzen, so ist ein umgehendes Handeln im Sinne eines beschleunigten Rohrnetz- Managements erforderlich. Im Forschungsvorhaben werden ebenso soziologische wie auch demographische Faktoren  erfasst und dienen dann der Ableitung von Netzstrategien. 

So ändert sich das Verbrauchsverhalten durch die Erhöhung der Anzahl der Singlehaushalte und durch die demographische Entwicklung im Hinblick auf eine zunehmend alternde Bevölkerung, die in der Regel eine geringere Trinkwassermenge benötigt.

Ebenso ist ein wesentlicher Aspekt die Schonung energetischer Ressourcen wie z.B. die Optimierung der Steuerungssysteme für Pumpenanlagen, die in der Trinkwasserversorgung für entsprechenden Druck sorgen.

Mit der Entwicklung von OpenWater als ganzheitliches Informationssystem wird es auch kleinen und mittleren Trinkwasserversorgern möglich werden, ihr Trinkwassernetz sowohl ökonomischer als auch ökologischer zu betreiben.

 

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