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Trinkwasserhochbehälter Obere Felsenbach erstrahlt in neuem Glanz

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(vom 29.06.2020)

Der Trinkwasserhochbehälter „Obere Felsenbach“ wurde im Jahr 1964 erbaut. Von seinem Standort auf 323 m ü. NN aus gewährleistet er eine sichere Trinkwasserversorgung in den oberen Lagen von Niederschelden bis zur Charlottenhütte und das Drottental. Heute liefert der Behälter im Schnitt 200.000 Liter pro Tag an die Haushalte in seinem Versorgungsgebiet.

Um jederzeit sicher und zuverlässig Trinkwasser in bester Qualität liefern zu können, sind regelmäßige Sanierungen der Anlagen und des Leitungsnetzes unverzichtbar. Diese Aufgabe nehmen die Siegener Versorgungsbetriebe seit jeher sehr ernst. So wurde der Hochbehälter erstmals  im Jahr 1996 umfangreich saniert.

In diesem Jahr  war es erneut an der Zeit, den Behälter auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Allerdings fielen die Sanierungsmaßnahmen deutlich umfangreicher aus als zuletzt: Die beiden Behälterkammern mit jeweils 200 m³ Fassungsvermögen erhielten nicht nur eine hochwertige Beschichtung aus Epoxidharz, welche aktuell zu den höchsten Hygienestandards für Trinkwasserhochbehälter gehört. Sowohl die Zuleitungen aus der Übergabe „Brandzeche“, die den Behälter einspeist, als auch die Abgangsleitungen ins Trinkwassernetz wurden komplett erneuert, die Außenwand des Behälters freigelegt, saniert und neu isoliert. Im Zuge der dadurch erforderlichen, umfangreichen Tiefbauarbeiten wurde das gesamte Gelände um den Behälter angepasst. „Vor der Sanierungsmaßnahme war die Zufahrt zum Hochbehälter und somit ein effizientes Arbeiten für unsere Monteure aufgrund der gegebenen Topografie kaum möglich. Daher war es sinnvoll, eine Anpassung des umliegenden Geländes in die Planungen mit einzubeziehen.“, erklärt Dipl.-Ing. Armin Loth, Leiter der Planung bei den SVB. Die Abstimmung dieser Anpassungen erfolgte in enger und durchweg konstruktiver Zusammenarbeit mit der Waldgenossenschaft Niederschelden, in deren Gebiet sich der Hochbehälter „Obere Felsenbach“ befindet.

Die Waldgenossenschaft Niederschelden, seit über 300 Jahren für die Wälder und Hauberge in diesem Gebiet zuständig, wurde eng in den Planungsprozess einbezogen. Denn das Gebiet rund um den Hochbehälter hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit. „Nach Kriegsende stand hier in den 50er Jahren kein einziger Baum mehr. Baumschulen, wie man sie heute kennt,  gab es nicht und selbst wenn, hätte das Geld gefehlt, um Setzlinge für die Wiederaufforstung zu kaufen. Unsere Vorgänger mussten daher in mühsamer, jahrelanger Handarbeit die Aufforstung mit Samen aus Nachbarwäldern stemmen.“, weiß  der Vorsitzende der Genossenschaft, Jürgen  Sänger. Die Lichtung gegenüber des Hochbehälters soll heute an diese Zeit erinnern und die harte Arbeit der damaligen Beteiligten würdigen. Es galt daher, bei den geplanten Erdarbeiten besonderes Augenmerk auf das Gebiet um den Hochbehälter zu legen. Auch die Renaturierung erfolgte unter weitestgehender Berücksichtigung der ökologischen Belange. „Wir haben die Zusammenarbeit mit der Waldgenossenschaft Niederschelden bei diesem umfangreichen Projekt  als überaus konstruktiv empfunden. Das Ergebnis ist für alle Beteiligten ein deutlicher Gewinn.“, freut sich Dipl.-Ing. Bernd Dieter Ferger, technischer Leiter und stv. Geschäftsführer bei den SVB.

Rund 133.000,- Euro haben die SVB sich allein die Erdarbeiten kosten lassen. Das Gelände musste um bis zu 1,5 Meter angehoben werden. „Für die Sanierungsarbeiten am Hochbehälter „Obere Felsenbach“ und den dazugehörigen Leitungsbau haben wir zusätzlich rund 247.000,- Euro investiert“, erklärt Ferger. „Dank solcher Modernisierungsprojekte können wir unseren Kunden auch weiterhin beste Trinkwasserqualität und Versorgungssicherheit garantieren.“

 

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